Gymnasium
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Vom 21. bis 23. Januar 2026 verwandelte sich unsere Schule erneut in das Europäische Parlament: Über 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF schlüpften für drei Tage in die Rolle von Europaabgeordneten und erlebten Politik hautnah. Angeitet und unterstützt wurden sie dabei von Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Sozialwissenschaften der Q1, die die Arbeit der Ausschüsse begleiteten und moderierten.
Insgesamt acht Ausschüsse tagten intensiv und erarbeiteten Resolutionen zu aktuellen und gesellschaftlich hochrelevanten Fragestellungen. Diskutiert wurde unter anderem:
Wie soll die Europäische Union auf Künstliche Intelligenz (KI) im digitalen Zeitalter und die damit verbundenen Herausforderungen reagieren?
Wie sollte sich das EU-Parlament zum Einfluss sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche positionieren?
Darüber hinaus standen weitere zentrale Themen auf der Agenda, darunter Urbanisierung, Migration, Klimapolitik, Handelsabkommen, Gentechnik sowie Arbeitszeitmodelle. Die Abgeordneten arbeiteten engagiert, argumentierten faktenbasiert und suchten nach europäischen Kompromissen.
Der Höhepunkt der Simulation folgte am Freitag: In eleganter Garderobe versammelten sich die Abgeordneten zur großen Plenarsitzung. Mit dem Besuch unseres Bürgermeisters Herrn Josef Hinkel sowie einer Begrüßungsrede unseres Schulleiters Herrn Josephs wurde das Parlament feierlich eröffnet. Anschließend übernahm die Parlamentspräsidentin die Sitzungsleitung.
Im Plenum wurden die erarbeiteten Resolutionen vorgestellt, Verteidigungsreden und Gegenreden gehalten und leidenschaftlich debattiert. Einige Redebeiträge mussten sogar wegen Zeitüberschreitungen vom Präsidium unterbrochen werden, was nicht selten mit lautstarkem Protest aus dem Parlament beantwortet wurde. Die Spannung war deutlich spürbar: Wird die Resolution angenommen oder abgelehnt?
Am Ende des Tages lautete das Ergebnis:
5 Resolutionen wurden angenommen
3 Resolutionen wurden abgelehnt
Insgesamt standen 48 Schülerinnen und Schüler am Rednerpult und trugen mit ihren Beiträgen zu einer lebendigen, kontroversen und demokratischen Debatte bei. In ihrer Schlussrede würdigte die Parlamentspräsidentin noch einmal ausdrücklich den demokratischen Prozess, die Qualität der Debatten sowie die Fähigkeit zum Kompromiss.
Die Simulation des Europäischen Parlaments 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert, reflektiert und verantwortungsbewusst junge Menschen politische Prozesse gestalten können.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn eine neue Jahrgangsstufe EF erneut in die Rolle der Abgeordneten des Europäischen Parlaments schlüpfen wird.
Ein Beitrag der durchführenden Lehrkraft Herrn Toledo.


Di, 15. September 2026

Do, 10. September 2026












