Gymnasium
Tel.: (0211) 8922610
Die Schülervertretung (SV) erkennt an, dass suchtkranke Menschen dringend Hilfe, Schutz und medizinische Versorgung benötigen. Das Konzept eines Drogenhilfezentrums wird von uns nicht grundsätzlich abgelehnt. Unsere Kritik richtet sich jedoch ausschließlich gegen den geplanten Standort in unmittelbarer Nähe zur Schule.
Aus Sicht der SchülerInnen ergeben sich dabei folgende zentrale Bedenken:
Sicherheitsbedenken aufgrund der Nähe zu mehreren Schulen und Kindertagesstätten sowie des stark frequentierten Schulwegs vom Bahnhof zur Schule
Ein erhöhtes Unsicherheits- und Angstgefühl bei vielen Schülerinnen durch die dauerhafte Präsenz im Schulumfeld
Zweifel am Sicherheits- und Kontrollkonzept, insbesondere im Hinblick auf den Schutz des Schulgeländes
Mögliche Beeinträchtigungen des Schulalltags, etwa durch Lärmbelästigung, Vermüllung oder Störungen im Umfeld
Besonderer Schutzbedarf jüngerer Schülerinnen, da sichtbare belastende Szenen langfristig negative Auswirkungen haben könnten
Sorge um die Außenwirkung und den Ruf der Schule
Darüber hinaus kritisiert die SV die fehlende frühzeitige Einbindung der SchülerInnen in Entscheidungen, die ihren Schulalltag und ihr Sicherheitsgefühl direkt betreffen, und wünscht sich hier mehr Mitsprache.

Di, 15. September 2026

Do, 10. September 2026