Unsere schöne SV-Fahrt nach Kevelaer

Am Donnerstagmorgen startete – direkt nach die Corona-Testung – unsere SV-Fahrt nach Kevelaer. Zuerst reisten wir eine Stunde mit der Bahn und machten danach einen kleinen Spaziergang durch die gemütliche Stadt Kevelaer bis zur Jugendherberge. 

Dort angekommen hatten wir zuerst ein leckeres Mittagessen und begannen dann mit einigen Kennenlernspielen, zum Beispiel einem Staffellauf mit Uno-Karten. Dabei legten sich alle 15 Teilnehmer/innen von der 5.Klasse bis zur Q2 ins Zeug. Erst als wir uns gut kennengelernt hatten, starteten wir mit der Arbeit an den vom Schülerrat und dem Schülersprecherteam abgestimmten Themen. 13 Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindungslehrerin Frau Beck und der Verbindungslehrer Herr Schmitz teilten sich in vier Arbeitsgruppen auf und diskutierten konstruktiv, wie wir unsere Schulordnung und die Lernatmosphäre am LGBK verbessern könnten. Außerdem ging es um die wichtigen Themen wie die Teilnahme am Schulverbund „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Ideen gegen Vandalismus, für mehr Verbundenheit mit unserer Schule und für interkulturelle Schulfeste sowie die Einrichtung eines digitalen SV-Kastens als Anlaufstelle für die Sorgen und Ideen der Schüler/innen. In der Pause gingen alle trotz leichtem Regen nach draußen. Während die Jungs Fußball spielten, bereiteten die Mädchen eine Schnitzeljagd durch den Wald vor. Am Ende fanden die Jungs uns, lösten das Rätsel und gewannen einen Preis, indem sie die Anfangsbuchstaben aller Mädchen mit ganzem Körpereinsatz darstellten (siehe Foto). Nach dem Spaziergang stellten die Gruppen ihre Ideen und Vorschläge für die Schule vor. Einige Gruppen machten Plakate oder eine Mindmap dazu und es wurden konkrete Umsetzungspläne geschmiedet. Das Highlight des Abends war ein Lagerfeuer, bei dem alle das Stockbrot, die süßen Marshmallows und die sehr entspannte Atmosphäre genossen. 

Am nächsten Morgen setzten wir uns nach dem Frühstück zusammen und präsentierten unsere Arbeitsergebnisse. Auch ein Coronafall konnte die Stimmung nicht trüben. Bei unserer Abschlussrunde wurden nur positive Rückmeldungen über die SV-Fahrt gegeben; außer einer: Viele fanden zwei Tage zu kurz. Mit einem Lunchpaket bepackt ging es Freitagmittag wieder nach Düsseldorf – mit mehr Zusammenhalt und viel Optimismus und Tatendrang für neue Aktionen der Schüler/innenvertretung.

Ein Bericht von Kseniia Miroshnichenko