Die Zukunft der Jugendlichen – Unsere Zukunft

Ein Kursprojekt der Q2-Sportler

„Werde ich morgen etwas zu essen haben? Werde ich morgen ein Dach über dem Kopf haben? Was wird die Zukunft bringen?“- All dies sind Fragen, die sich Kinder und Jugendliche in El Salvador täglich stellen. Viele von ihnen stammen aus zerrütteten Familien, die ihren Bedarf an materiellen Bedürfnissen nicht decken können. Außerdem sind kaum Perspektiven in Sicht. Deshalb suchen die Jugendlichen halt bei kriminellen Banden wie den sogenannten „Maras“, die ihnen all das Versprechen wonach sie sich sehnen. Wer würde das Paradies ausschlagen, wenn er die Chance bekäme, dort zu leben? Dieses Verhalten ist menschlich. Doch die Banden nutzen die Jugendlichen für Ihre kriminellen Machenschaften schamlos aus. Für sie stellen die Banden eine enorme Gefahr dar, was sie oft erst zu spät bemerken. 

Im Vergleich dazu geht es uns doch eigentlich ziemlich gut, oder? Allerdings kommt es bei der Betrachtung von Problemen auf den Blickwinkel an. Die Probleme können von Kultur zu Kultur und von Zeit zu Zeit variieren. Dennoch sind die Probleme von jungen Menschen in Deutschland genauso ernst zu nehmen, wie die Probleme von Jugendlichen in El Salvador. Deshalb haben wir uns im Religionsunterricht bei Fr. Häming mit aktuellen Zeitungsartikeln befasst, welche Schlagzeilen über die Zukunft von Jugendlichen beinhalten. Über zwei Unterrichtsstunden hinweg sollten wir Plakate erstellen, die Sie im Anhang finden können. Sie umfassen eine Themenspannbreite von Internetkriminalität angefangen, über Pandemiebedingungen bis hin zu Gewaltattentaten in der Wirklichkeit. Die rote Hand soll darauf aufmerksam machen, dass diese Probleme wahrgenommen und behoben werden müssen, weil sie ein enormes Gefahrenpotenzial für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen bergen. 

Dazu haben wir verschiedene Forderungen und Möglichkeiten des Engagements herausgearbeitet, die sich nicht nur auf die katholische Kirche sondern auch allgemein auf die Gesellschaft beziehen. Beispielsweise kann der Staat mehr auf Aufklärung setzen und die Sicherheitsstandards erhöhen. Dies könnte dabei helfen, einen sicheren Ort zu schaffen, an dem die Kinder und Jugendlichen gewaltfrei aufwachsen und sich frei entfalten können. Unsere Kirche hat eine besondere Stellung in diesem Zusammenhang, denn ihr oberstes Gebot ist die Nächstenliebe.

Ein Beitrag von Lena & Vivian (Q2) und Frau Theresa Häming (Lehrkraft für Religion)