Think-Big-Tour: Wie kleine Erlebnisse Menschen zusammenbringen

Was war dein Lieblingsfach in der Schule? Was war dein größter Schulerfolg? So bedeutungslos solche Fragen klingen, das Think-Big-Experiment zeigte unseren Mittelstufen, wie Fremde sich näher kommen, wenn man nur die richtigen Fragen stellt…                                               ein Beitrag von R. Krell

In den 90-minütigen Workshops wurden von unseren 7. und 8. Klassen große gesellschaftspolitische Probleme diskutiert. Den Anstoß lieferte ein kurzer Film: Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Berufe, Herkunft und Überzeugung, die sich zunächst misstrauisch fremd waren, fanden quer durch alle Gruppierungen zusammen, wenn sie nach Schulerfahrungen, bestimmten Erlebnissen oder Vorlieben gefragt wurden.

Dann sollten die Schülerinnen und Schüler selbst Probleme beim Umgang miteinander oder Erfahrungen mit Ausgrenzungen notieren, sich dann in Tischgruppen auf ein Thema einigen, Verbesserungsvorschläge und Lösungsansätze dafür formulieren. Im Anschluss sollten die Gruppen mit den zur Verfügung gestellten Tablets Videos über ihr Projekt drehen. Kaum zu glauben, dass das alles in 90 Minuten gelingen sollte. Aber praktisch alle Klassen und Gruppen haben viel erreicht und konnten schließlich ansehnliche Ergebnisse zu ganz verschiedenen Problemen vorstellen, wofür sie von den Think-Big-Trainern zu Recht gelobt wurden. Die Schulfremden — neben den Trainern waren auch Redakteurinnen von Rheinischer Post, Westdeutscher Zeitung und eine Crew von centerTV bei manchen Gruppen dabei — waren alle sehr angetan von der entspannten, aber zielgerichteten Arbeitsatmosphäre und dem netten Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander. Auch die ruhige Betreuung durch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer entging ihnen nicht. Deshalb blieb auch der Spaß – trotz aller Arbeit – nicht auf der Strecke und die Schülerinnen und Schüler fanden die Workshops durchweg cool und gelungen.

In der großen Pause war dann natürlich der Stand mit den VR-Brillen stark umlagert: Wer wollte, konnte hier die virtuelle Realität erleben. Und auch die Fotowand mit dem Think-Big-Logo war nicht nur bei den Jüngeren gefragt, sondern verführte auch Oberstufenschüler zum Posen…

Insgesamt also eine gelungene Aktion zu allseitiger Zufriedenheit, die gerne ein fester Termin in unserem Lessing-Kalender werden kann. Die Think-Big-Tour kommt nämlich schon zum zweiten Mal an „das Lessing“. Im letzten Jahr wurde mit Klein-Computern zum Thema „Internet der Dinge“ experimentiert. Damals ging es hauptsächlich um spannende Versuche aus der Informationstechnik. 

Hier das Presse-Echo:

 

Autor: Schulte

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