Osterkerzen als Zeichen der Hoffnung – ein „Osterhomeprojekt“ der 5. Klassen

    Es ist schon eine sehr seltsame Zeit. Spielplätze ohne Kinder, ein Fußballfeld ohne Spieler und eine Schule ohne Schüler. Denn zum Schutz vor dem gefährlichen Virus Covid-19 müssen alle Schülerinnen und Schüler Zuhause lernen und auch Zuhause ohne weitere Familienmitglieder und Freunde das Osterfest begehen. Kann man in so einer seltsamen Zeit überhaupt Ostern feiern?

    Ja, ein bisschen! Das zeigten die Schülerinnen und Schüler aus dem Religionskurs von Fr. Häming mit ganz vielen Fotos, die sie in den Osterferien per Email an ihre Reli-Lehrerin geschickt hatten. Denn da die Schülerinnen und Schüler viel Zeit Zuhause verbringen mussten und auch immer noch müssen, hatten sie diese auch sinnvoll genutzt und sich mit dem Osterfest und den Bräuchen in der Karwoche auseinandergesetzt; u.a. auch mit dem Symbol der Osterkerze. Die Osterkerze ist nämlich ein Zeichen für Jesus Christus, der durch seine Auferstehung, die an Ostern gefeiert wird, allen Menschen gezeigt hat, dass er stärker ist als der Tod und für immer dasein wird. Wie das Licht einer Kerze leuchtet daher Jesus in den dunkelsten Stunden unseres Lebens für uns und weist uns einen Ausweg. Er schenkt uns Wärme und Geborgenheit.

    So gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen jeder für sich Zuhause mit den Eltern und Geschwistern zusammen Osterkerzen. Von den typischen Motiven des Kreuzes, die Jahreszahlen, Alpha und Omega bis zu anderen biblischen Motiven wie den Regenbogen, Wasser und Sterne ist alles dabei auf den Osterkerzen. Zwar brauchte der ein oder andere Schüler etwas Geduld, denn solch eine kreative Arbeit ist nicht mal eben in 5 min. erledigt. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    Und derweilen ist es auch ein schöner Zeitvertreib gewesen – so berichteten die Eltern. Jaja, in so einer seltsamen Zeit muss man viel Geduld und viel Achtsamkeit aufbringen. Aber wie sagte der Engel des Herrn an Ostern zu den drei Frauen? ,,Fürchtet euch nicht!“ – Mt 28,5. Also sollten wir uns auch nicht fürchten. Denn mit Jesus wird am Ende alles gut ausgehen.

    Von Fr. Häming