Medienscouts: Projektstunde Cybermobbing in den 5.Klassen

    Im Rahmen der Projektstunde kamen die Medienscouts zum zweiten Mal in diesem Schuljahr in den fünften Klassen zum Einsatz. Diesmal ging es um das Thema „Cybermobbing“, welches leider in den letzten Jahren immer mehr an Aktualität zugenommen hat. In einer Übung zum Aufwärmen lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst, im wahrsten Sinne des Wortes zu ihrer Meinung zu stehen. Bereits dort zeigte sich, dass Vielfalt ein wesentliches Merkmal einer Gruppe ist.

    Im Anschluss daran sollten vorbereitete Beispiele im Hinblick darauf untersucht werden, ob es sich um Mobbing handelt oder nicht (ist das z.B. schon Cybermobbing, wenn ein Mitschüler ein Foto bei Instagram mit „Alter, wie siehst Du denn aus?“ kommentiert?). Es zeigte sich schnell, dass die Grenzen in der Empfindung fließend sind und auch Bemerkungen, die als Spaß gemeint sind, beim anderen schnell als verletzend empfunden werden können.

    Da Ausgrenzung ein wesentliches Merkmal von Mobbing ist, wurde in einer praktischen Übung erprobt, mit welchen negativen Gefühlen das einhergeht. Jeweils drei Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, sich in ein Gespräch einer Gruppe zu integrieren. Allerdings hatten die Gruppenmitglieder jeweils die Absicht, denjenigen nicht am Gespräch teilhaben zu lassen.

    Im Schlußfazit wurde herausgearbeitet, dass es keine Gründe für Mobbing gibt und es grundsätzlich jeden treffen kann. Es wurde mit den Schülerinnen und Schülern besprochen, was zu tun ist und an wen sie sich wenden können, sollte es dennoch einmal Fälle von Mobbing in der Klasse geben. Wichtig ist, dass man dies nicht alleine versucht zu verarbeiten, sondern sich Freunden, Eltern und den Klassenlehrern anvertrauen kann.

    Bei uns an der Schule können darüberhinaus auch die Medienscouts und das Beratungsteam angesprochen werden.