Lateinkurse auf den Spuren der Römer in Colonia Claudia Ara Agrippinensium

A. 05. Juli 2018 machten sich drei Lateinkurse der Jahrgangsstufe 7, der Klasse 9 und der EF fortgeführt mit ihren Magistrae Kary und Schneider und der Begleitung von Frau Reingen und Frau Holly bei ausgezeichnetem Ausflugswetter auf nach Köln, um nach den Spuren der Römer zu suchen, mit deren Sprache sie sich im Unterricht seit 2, 4 und 5 Jahren beschäftigen.

Am sogenannten Römertorbogen haben wir uns mit unseren Guides getroffen, die uns schließlich in zwei Gruppen durch die Kölner Innenstadt rund um den Dom und das Römisch-Germanische Museum geführt und uns die Reste römischer Infrastruktur: wie Straßennetz, Stadtmauer, römische Steinsarkophage mitten in der Stadt gezeigt haben.

Ja diese Römer! Sie waren Baumeister, kannten schon Beton und bauten aufwendig für die Ewigkeit! Mitten in einer Tiefgarage und unter dem Praetorium, dem alten Statthalterpalast, kann man die Reste der römischen Fundamente besichtigen und sogar den antiken Abwasserkanal kann man betreten. Von außen konnten wir auch einen Blick auf das Mosaik im RGM werfen und erfuhren, weshalb die Römer einen weit höheren Wasserverbrauch als wir heute haben, da sie zwar schon Wasserleitungen, nicht jedoch aber Wasserhähne hatten, mit denen sie das Wasser abdrehen konnten. Es floss also ständig.

Welch interessante Überraschung, dass in der Nachbarmetropole Colonia Claudia Ara Agrippinensium, so Kölns römischer Name, sich die Römer lange aufgehalten haben und man heute noch viel über sie erfahren kann.

Autor: Schulte

Diesen Artikel teilen auf