Kunstprojekt der Jahrgangsstufe 8: Mein Lieblingsort in der Stadt

    Mai2014 006Mai2014 007Wo bist Du am liebsten in der Stadt? Welcher Ort bringt Dich zum Träumen? In Bildern und Gedichten zeigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 die Orte, die sie „poetisch“ finden. Aufgabe war, bei realistischer Wiedergabe / Beschreibung des Ortes die besondere, individuell empfundene Fazination des Lieblingsortes einzufangen, ohne gegen die Regeln von Perspektive oder gegen reale Größenverhältnisse zu verstoßen. Hier schon einmal erste Ergebnisse, der Beitrag wird noch fortgesetzt.

    Erik R. (8b) spielt mit verschiedenen Sinneseindrücken im Gedicht:

    Der Medienhafen

    Der Medienhafen ist für mich ein Ort der Ruh‘,

    dort höre ich gerne der Stille zu.

    Ab und zu das Plätschern des Wassers,

    wie es gegen die Beckenwand donnert.

     

    Nach dem Golfen am Abend hier,

    die Sonne strahlt gegen den Pier.

    Die Möwen zwitschern im Abendrot

    und die Tauben suchen ihr Abendbrot.

     

    Nachts strahlen die Lichter hell,

    um Gottes Willen –  ich muss nach Hause, schnell!!!

     

    Lennart beherrscht sogar noch die rheinische Mundart:

    Düsseldorf, mi Häzz, minn Stadt

    Ob groß oder ob klein
    das ist mir egal
    Ob am Tag oder bei Nacht
    wenn ich aus dem Fenster schau
    zaubert deine Schönheit mir ein Lächeln ins Gesicht
    Ob Gehry-Bauten, Rheinkniebrücke oder Fernsehturm
    Düsseldorf, mi Häzz, minn Stadt

    Von Overkassel op de Anger Sitt bis zor Aldestadt
    von de Rhingwies bis zor Könichsallee
    von Ongeroth bis zor Mess in Stockem
    von der DEG bis zor Fortuna
    ejal, wo ech stonn
    Hee föhl ech mech woll
    Düsseldorf, mi Häzz, minn Stadt

    Wie ee Speejel senn ech dech op’m Rhing
    Ejal von wo us ech op dech senn
    op met et Böötche vörbei schippere
    odder op de Prommenad flanere
    Op auf Hochdeutsch odder op platt
    do bes eenzich minne Stadt
    Minn Düsseldorf, do schönsde Stadt am Rhing

    Lennart Klapdor, Kl. 8c

    In den Parallelklassen spielen die Schülerinnen und Schüler mit den Regeln von Persepktive und Größenverhältnissen:

    Kunstprojekt2014

    Kunstprojekt2014_1

    Kunstprojekt2014_2

    Kunstprojekt2014_3