Formales zur Erprobungsstufe

Viermal pro Schuljahr finden Erprobungsstufenkonferenzen mit sämtlichen unterrichtenden Fachlehrern statt, in welchen über die Entwicklung eines jedes Schülers ausführlich beraten wird.

Mit der Versetzung in die Klasse 7 am Gymnasium erfüllt ein Schüler die Eignungsvoraussetzungen für den weiteren gymnasialen Bildungsweg, hinführend auf die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur.

Die Erprobungsstufenkonferenz bestätigt die Eignung der Schülerin bzw. des Schülers für das Gymnasium (durch Versetzung in Klasse 7) oder empfiehlt den Übergang in eine andere Schulform. Bei Nichtversetzung entscheidet die Erprobungsstufenkonferenz über einen Schulformwechsel, wenn

  • die zulässige Verweildauer in der Erprobungsstufe überschritten wird oder
  • auch bei Wiederholung der Klasse 6 eine erfolgreiche Mitarbeit nicht zu erwarten ist (Prognose-Klausel)

Die Möglichkeit der Nachprüfung gibt es am Ende der Erprobungsstufe nicht.

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Die Grundstruktur der Erprobungsstufe ist durch allgemeine rechtliche Bestimmungen im Schulgesetz und der APO SI festgelegt:

  • intensive Beobachtung der individuellen Entwicklung
  • Beratung über etwaige Schwierigkeiten, deren Ursachen und mögliche Wege zu ihrer Überwindung
  • Beratung über besondere Fördermöglichkeiten
  • enge Zusammenarbeit mit den Eltern
  • keine Versetzung von 5. in die 6. Klasse
  • Beratung über am besten geeignete Schulform
  • Entscheidung am Ende der 6. Klasse über die gewählte Schulform
  • Höchstverweildauer: drei Jahre

Für weitere – ausführlichere oder individuelle – Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Otten-Korthaus, Leiterin der Erprobungsstufe (otten-korthaus(at)lgbk.de)