Ein beeindruckender Engel und ein Demenzgarten – Unser Besuch in der Diakonie Düsseldorf

    ein Beitrag von Paula, Alicia, Hannah (8B)

    Am 4.4. um 9 Uhr machten wir (die Religionskurse der 8. Klassen) uns auf den Weg zum Platz der Diakonie in Düsseldorf. Dieser liegt nicht weit von unserer Schule entfernt, so dass wir den Weg leicht zu Fuß meistern konnten.

    Vor der Kirche der Diakonie erwartete uns der Leiter der Diakone Pfarrer Heinz Franzmann. Er erzählte uns viel über die Bereiche, in denen die Diakonie tätig ist, die Menschen, denen sie hilft und auch über das Kirchengebäude, in dem wir uns trafen.

    Über unseren Köpfen schwebte ein riesiger Engel (in Origami-Optik), der mit seinen großen ausgebreiteten Flügeln aus Metall sowohl einnehmend als auch beschützend wirkt.

    Sein Blick ist durch die Fensterfront der Kirche nach außen zu den Menschen unserer Stadt gerichtet als Zeichen der Hinwendung.

    (Die Diakonie kümmert sich mit ihren Angestellten und dem Pflegepersonal z.B. um Menschen mit Behinderungen, Demenzkranke, Abhängige von stoffungebundenen Süchten, Mädchen und junge Frauen, die auf der Straße leben… Außerdem betreibt sie viele KITAs. und Altenheime.)

    Unser Gang durch einige Stationen vor Ort führte uns danach in einen Garten für Demenzkranke. Durch den Duft der Pflanzen und das Anfassen und Betasten werden bei den Menschen – trotz ihrer großen Vergesslichkeit – alte Erinnerungen wach.

    Vom Garten aus konnten wir in die Schaufenster des Fair Haus schauen, wo Menschen mit geringem Einkommen einkaufen können – von Deko Artikeln über Kleidung bis hin zu Kleinmöbeln – alles Second Hand aber in sehr gutem Zustand. Spenden sind dort jederzeit willkommen.

    Insgesamt hat uns der Besuch der Diakonie gefallen und wir fanden es spannend zu sehen, wie vielseitig die Aufgaben dieser Einrichtung sind.

    Paula, Alicia, Hannah