Die ,,verstaubten“ 10 Gebote – so aktuell wie nie!

    ein Beitrag von Frau Häming

    Luca 5c

    ,,Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ – ,,Ja, das klingt logisch. Man soll ja auch nicht irgendwelche Stars wie Justin Biber voll verehren. Denn die sind ja auch nur Menschen und nicht Gott.“, sagte Luca (Klasse 5c) im Religionsunterricht bei Frau Häming. Das Thema, unverkennbar: Die zehn Gebote aus dem Buch Exodus. Diese sind Gegenstand in vielen Jahrgängen im katholischen Religionsunterricht der Sekundarstufe 1. Und Luca und seine Klassenkameraden beweisen mit solchen Aussagen, dass diese ,,verstaubten“ Regeln aus dem Alten Testament keineswegs überholt sind. Im Religionsunterricht wurde von den Schülerinnen und Schülern jedes Gebot in die Gegenwart geholt anhand von selbstgestalteten Collagen, die nach ihrer Fertigstellung mit großem Stolz dem Kurs präsentiert wurden. ,,Du sollst Vater und Mutter ehren. – Das finde ich ist sehr wichtig. Die ziehen uns ja groß. Und wenn Mama und Papa dann mal alt sind, kümmere ich mich dann um sie.“, erklärt Mirco

    Mirco – 10 Gebote

    bei dem Museumsrundgang durch die Klasse, wo alle Schülerinnen und Schüler ihre Collagen ausgestellt hatten und fleißig von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gelobt wurden. Und was ist, wenn man sich mal nicht an eines der Gebote hält? Auch dafür fanden die Schüler*innen des Religionskurses eine Antwort: ,,Wenn jemand zum Beispiel einen Menschen tötet, dann gibt es ja immer

    Miriam 5a – 10 Gebote

    noch die Polizei. Die kümmern sich dann darum, dass derjenige bestraft wird.“ (Miriam, Klasse 5a). Daher landeten auch viele Zeitungsartikel auf den Collagen, die darüber berichteten, wie heute damit umgegangen wird, wenn ein Gesetz nicht eingehalten wird. ,,Die Gebote sind Geschenke von Gott, damit wir hier in Frieden leben können und die Gemeinschaft funktioniert.“, bekundete Lennon abschließend und brachte das Fazit dieser Unterrichtseinheit damit auf den Punkt.

    Noah 5b

    Tjorben 5B