Lessing – Sport – Integration: Die Rheinische Post berichtet
    Nov15

    Lessing – Sport – Integration: Die Rheinische Post berichtet

    Sport und Integration – das funktioniert. Besonders, wenn engagierte Sportlehrer vom Lessing mithelfen. Die Rheinische Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 15.11.18 über das Flüchtlichprojekt in Oberbilk, das ein voller – wenn auch befristeter – Erfolg wurde. Jetzt sucht das Projekt Unterstützer, damit es auch 2019 fortbestehen kann: Projekt : Fußball hilft bei der Integration von Marc Ingel (RP vom 15.11.18) Kicken können sie, das steht außer Frage. „Viele der Jugendlichen hier spielen im Verein“, erklärt Slavko Stanojevic. Jeden Dienstag und Freitag wird in der neuen Sporthalle des Lessing-Gymnasiums an der Ellerstraße zwei Stunden Fußball gespielt, werden drei Mannschaften gebildet und so kleine Turniere veranstaltet. Es sind alles Flüchtlingskinder, „die meisten sprechen aber mittlerweile schon ganz gut Deutsch, können sich also verständigen, einige sind sogar hier geboren. Sie leben größtenteils in Wohngemeinschaften zusammen“, sagt der Übungsleiter, der das Projekt im Auftrag der Integrationsbeauftragten Miriam Koch vor einem Jahr ins Leben gerufen hatte. Bis zu 47 junge Fußballer aus 18 verschiedenen Nationen zwischen 16 und 19 Jahren folgen jede Woche seinem Aufruf, „das ist hier ein Selbstläufer geworden“, so der 57-Jährige. Tunesien, Sierra Leone, Kosovo, Eritrea, Pakistan und Mosambik, Irak, Palästina, Somalia, Ghana und Syrien, Senegal, Nigeria, Brasilien, Marokko und Spanien – das sind nur einige der vertretenen Nationen. „Die größte Gruppe kommt aus Afghanistan“, sagt Stanojevic, der in verschiedenen Funktionen in der Jugend- und auch der Flüchtlingsarbeit tätig ist. Bekannt in Düsseldorf ist er vor allem als Projektleiter des Nacht-Basketballs in Garath. „Der Sport macht es möglich, dass die Beteiligten sich nicht unbedingt immer zu 100 Prozent verständigen müssen, der Sport hat seine eigenen Regeln bei der Kommunikation“, erzählt der Kroate, der in seiner Heimat ursprünglich mal Kunsterzieher war, vor dem Jugoslawien-Krieg 1991 aber nach Deutschland flüchtete. „Ich galt fortan als Deserteur“, sagt er. Es geht hart zur Sache an diesem Dienstag in Oberbilk, bleibt aber sportlich fair, einen Schiedsrichter benötigen die Jugendlichen nicht. Keine Spur von Aggressionen. Das war mal anders, als Stanojevic mit seiner Arbeit begann, damals noch in der Flüchtlingsunterkunft an der Bergischen Kaserne. „Es kam mehrfach zu Konflikten zwischen den Geflüchteten. Häufiger Auslöser war natürlich die Langeweile der Jugendlichen“, berichtet Stanojevic. Die Eintönigkeit durch Bewegung und Aktivität zu ersetzen, das war sein Ziel, und es hat funktioniert. Nach Schließung der Unterkunft in der Bergischen Kaserne folgte der Umzug an die Ellerstraße. Nur: Das Projekt war lediglich bis Februar befristet – und wurde nicht verlängert. „Das Amt für Migration und Integration hat entschieden, dass nur noch Projekte, bei denen deutsche etwas gemeinsam mit geflüchteten Jugendlichen machen, künftig gefördert werden sollen“, erläutert der Pempelforter. Sterben lassen wollte Stanojevic das Projekt aber nicht, „der Zulauf wurde ja immer...

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    KONZERT: Für die einen ist es nur eine Pflichtveranstaltung….
    Nov14

    KONZERT: Für die einen ist es nur eine Pflichtveranstaltung….

    …für alle anderen aber wird es DAS WAHRSCHEINLICH HEISSESTE KONZERT IN DER KALTEN JAHRESZEIT! Zwei ganze Halbjahre haben die 17 SchülerInnen des ersten musikalischen Projektkurses seit der letzten Eiszeit am Lessing-Gymnasium gemeinsam geprobt, gebastelt und getüftelt, jetzt fühlen sie sich bereit, ihr Publikum zum Schwitzen zu bringen: Am Donnerstag, dem 13.12., wird ab 17 Uhr gerockt, gesungen, gespielt und gerappt, bis der Arzt kommt. Songs von Maroon 5, Macklemore, The Black Eyed Peas, Khalid, Ed Sheeran u.v.a.m. werden gefeiert werden. Den musikalischen Support übernimmt die neugegründete Formation mit dem klangvollen Namen „Die Kanalreiniger“. Der Eintritt ist frei – wir empfehlen dünne Kleidung....

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    Handball: Souveräner Sieg bei den Stadtmeisterschaften
    Nov06

    Handball: Souveräner Sieg bei den Stadtmeisterschaften

    ein Beitrag von S. Sieberger Gestern fanden zum zweiten Male die Stadtmeisterschaften im Handball in der Wettkampfklasse 2 in unserer schönen neuen Halle statt!  Insgesamt nahmen fünf Schulen teil und das Lessing Team konnte sich souverän mit vier Siegen durchsetzen. Die anderen Teilnehmer waren: Gymnasium Gerresheim, Georg Schulhoff Realschule, Freiherr-vom-Stein Realschule und die International School. Im erfolgreichen Lessing Team spielten: Yannick Staisch, Yannik Zein, Jonas Perschke, Mathias Hackbeil, Julius Linden, Til Trueson, Felix Danker und Christian Buttermann. Betreut wurde das Team von Jens Sieberger und Ronald Klein. Durch den Turniersieg hat sich das Team automatisch für die Teilnahme an der Bezirkszwischenrunde am 30.1.2019 in Solingen...

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    Das Lessing auf römischen Pfaden – Der Lateinkurs Q1 in der AVGVSTA TREVERORVM
    Nov05

    Das Lessing auf römischen Pfaden – Der Lateinkurs Q1 in der AVGVSTA TREVERORVM

    04.XI.2018, ein Beitrag von M. Wasserfuhr Müde, aber zufrieden verließen wir heute ein sonniges Trier. Hinter unserer Gruppe aus neun Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrern, Frau Schneider und Herrn Wasserfuhr, liegen drei Tage in einer der bedeutendsten Römerstädte nördlich der Alpen: Trier – lateinisch: AVGVSTA TREVERORVM! Zum ersten Mal seit Langem fand somit eine Latein-Fahrt des Lessings nach Trier statt. Drei Tage mit straffem Programm Unser Programm war eng getaktet. Drei Tage voller Kultur aus römischer Antike und christlichem Mittelalter bis hin zur Moderne: An ausgewählten Stationen wie dem römischen Amphitheater, der Porta Nigra und den Kaiserthermen hatten die Q1-Lateinerinnen und -Lateiner anspruchsvolle Führungen vorbereitet. Mit Detailwissen und teilweise sehr lustigen Anekdoten, aber auch Bezügen zu lateinischen Schriftstellern führten die LateinerInnen die Reisegruppe durch die eindrucksvollen Bauten der Römerzeit in Trier. Doch die Geschichte Triers ist, insbesondere in den Personen Kaiser Konstantins und seiner Mutter Helena, eng mit dem Aufstieg des Christentums im römischen Weltreich verknüpft. Somit war ein Besuch der berühmten Konstantinbasilika ein absoluter Pflichtpunkt. Hier wurden wir auch unterirdisch durch die selten zugänglichen Fundamente der riesigen Palastaula geführt und schlossen die Erkundung als einzige Besucher in einer sonst menschenleeren Basilika ab. Fußend auf antiken Bauten waren auch der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche für uns von großem Interesse: Die überwältigende Architektur führte uns hin zu den unterschiedlichen Stilepochen der Romanik, Gotik und des Barock. Dabei machten wir uns am „Heiligen Rock“, dem Schädel der Helena und den Gebeinen des Bischofs Maternus klar, welche Bedeutung im Mittelalter die Verehrung von Reliquien hatte. Schlemmen wie die Römer Das römische Leben in Trier erfassten wir auch mit Geschmacks- und Geruchssinn. Denn am letzten Abend aßen wir wie die Römer und probierten „Lukanische Würstchen mit grünen Bohnen“ und „mit Myrte gekochten Schinken in Feigensoße“. Als Beilage gab es mustea, Weinbrötchen der römischen Art mit einem Lorbeerblatt an der Unterseite. Begleitet wurde das Essen von einem Vortag über römische Essgewohnheiten durch unsere Schüler und Zitaten lateinischer Originalrezepte des M. Gavius Aspicius. Am Nachtisch (mensa secunda), einem Birnenauflauf garniert mit Pfefferkörnern, schieden sich jedoch die Geister. Am Ende hieß es: DE GVSTIBUS NON EST DISPVTANDVM – „Über Geschmack lässt sich nicht streiten!“ Alle jedoch waren sich einig: Wir haben in Trier viel Spannendes über die Welt der Römer gelernt und zahlreiche Themen aus dem Unterricht an antiken Schauplätzen erleben können. Zum Schluss noch Karl Marx Ganz zum Schluss – und wir hätten fast den Zug nach Düsseldorf verpasst – haben wir in diesem besonderen Jubiläumsjahr auch einem der bekanntesten Söhne der Stadt Trier einen Besuch abgestattet, nämlich Karl Marx. Mit einem Blick auf dessen Geburtshaus und die überlebensgroße Statue der chinesischen Regierung...

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    Handballer vom Lessing schlagen sich wacker beim Westfalenturnier
    Okt26

    Handballer vom Lessing schlagen sich wacker beim Westfalenturnier

    Am Herbstwochenende 12.-14. Oktober 2018 fand das diesjährige Westfalenturnier der männlichen Handballjugend Jahrgang 2002 statt. Die Auswahlmannschaft des Handballverbandes Niederrhein (HVN) mit dem jüngeren Jahrgang 2003 nahm ebenfalls daran teil. Diese Auswahl-Mannschaft mit den Lessing-Schülern Jonas Perschke (Jahrgangsstufe 10) sowie Felix Danker (Klasse 9) kämpften stark gegen die älteren Jahrgänge aus den Verbänden Westfalen, Berlin und Niedersachsen.  Der neue HVN-Trainer Dr. Julian Bauer nutzte dieses Turnier, um seine neuen Schützlinge kennenzulernen und auch um dies als Vorbereitung für die zukünftig anstehenden Turniere und Sichtungen zu nutzen. Für den Beitrag bedanken wir uns bei D. Perschke...

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    Julian Lauser (7C) qualifiziert sich für die Nordrheineinzelmeisterschaft im Judo
    Okt12

    Julian Lauser (7C) qualifiziert sich für die Nordrheineinzelmeisterschaft im Judo

    Julian Lauser wurde Kreis- und Bezirkseinzelmeister in der U13 Julian Lauser aus der Klasse 7c wurde am 15.09 in Neuss in der U13 Gewichtsklasse bis 43kg Kreiseinzelmeister. Durch den Erfolg qualifizierte er sich für die Bezirkseinzelmeisterschaft eine Woche später am 23.09. in Duisburg. Hier startete er in neuer Gewichtsklasse bis 46kg und konnte direkt Gold holen und ist somit Kreis- und Bezirkseinzelmeister in der U13. Dadurch qualifizierte er sich für die höchste Ebene in der U13 zur Nordrheineinzelmeisterschaft. Diese findet am 4.11 in Velbert statt. Im Vorjahr wurde er hier mit Silber belohnt und hofft dieses Jahr auf Gold. Julian trainiert beim Judo-Club 71 Düsseldorf, Kooperationspartner vom Lessing-Gymnasium. Die Judohalle befindet sich direkt an der Schule und er kann somit sogar Mittwochs an einem Frühtraining teilnehmen. Weiterhin befindet sich in dieser Halle der Landesleistungsstützpunk. Dort findet Montag, Mittwoch, Donnerstag (Landestraining) und Freitag Leistungstraining statt und er kann somit optimal in seiner Altersklasse bei Jens Kaiser mit anderen Judokas in der U13/U15 trainieren. Beitrag von L. Lauser...

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