Bilder von der Baustelle
    Jun11

    Bilder von der Baustelle

    Im Moment scheint die Baustelle zu ruhen. Aber der Schein trügt. Nach umfangreichen Abriss- und Erbewegungarbeiten (siehe Bildergalerie unten) wird nun vermessen und es werden Bodenproben genommen. Damit werden hoffentlich böse Überraschungen ausgeschlossen, die sonst erst beim Ausschachten gefunden würden. Wenn alles gut geht, kann der Bau unserer neuen Mehrfachturnhalle fristgerecht beginnen. [Als Diaschau...

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    Lessing-Gymnasium wird Elite-Schule des Fußball
    Nov30

    Lessing-Gymnasium wird Elite-Schule des Fußball

    Die Zeitungen nennen uns „Talentschmiede für Profi-Kicker“ (RP) und bescheinigen uns „professionelle Nachwuchsförderung“ (WZ). Der DFB ernannte das Lessing-Gymnasium am Mittwoch ganz offiziell zur Elite-Schule des Fußballs. In einem großen Festakt wurden die Schilder dazu überreicht, die  das Gymnasium zu einer von 35 Elite-Schulen in Deutschland küren. Zum Festakt erschien auch der Vizepräsident des Deutschen Fußball Bundes, Dr. H.-D- Drewitz, der den Trainer Felix Magath mit dem Ausspruch über Draxler zitierte, ein guter Fußballer brauche kein Abitur. Das widerlegte Drewitz eindrücklich am Beispiel der aktuellen Nationalmannschaft, die sich nicht nur durch spielerisches Talent, sondern vor allem durch Intelligenz und Kreativität im Spiel auszeichne. Heute müssten Spieler auch intellektuell auf der Höhe sein, um die komplizierten Spielsysteme der modernen Trainer auch adäquat umsetzen zu können. Zwei, die darauf hoffen können, hier in beiden Bereichen zu punkten, sind Vincent Reinert und Robin Bormuth. Dafür wechselte Mittelfeldspieler Bormuth sogar den Verein (Schalke), die Stadt und die Schule. „Ich wurde am Lessing super aufgenommen, ebenso im Verein. Man bekommt viel Unterstützung, wenn man sie braucht“, sagt Robin gegenüber dem EXPRESS. Der bescheinigt ihm dafür gute Noten: „Deutsch 3, Mathe 2, Fortuna 1“, benotet das Blatt den Leistungsstand der Nachwuchsstars bei FORTUNA. Ein weiterer Gast, der Präsident des Fußball-Verband Niederrhein, zudem Vizepräsident beim DFB und ehemaliger Fortuna Präsident, Peter Frymuth, betonte die Strahlkraft, die der Fußball auf den Sport insgesamt ausübe. Davon kann sicher auch unsere Sportschule profitieren. Die Kapazitäten der Eliteschule des Fußball dagegen seien sehr begrenzt, schränkt Frymuth ein: Es gibt „strenge Kriterien“ bei der Auswahl. Auch der Staatssekretär des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Bernd Neuendorf, würdigte die Leistung der Schule und  Helmut Schulte vom Vorstand der Fortuna berichtete von seinen eigenen Erfahrungen bei der Ausbildung der „neuen Weltmeister“. Drei Talente, Manuel Neuer, Benedikt Höwedes und Mesut Özil sah Schulte während seiner Zeit bei Schalke mit Hilfe einer Eliteschule des Fußball zu erfolgreichen Sportlern und Schülern heranwachsen. Wobei Özil zunächst beinah „übersehen“ worden sei. Die Erwartungen sind also hoch. Vielleicht kommt der nächste Nationalspieler mit Abitur ja vom...

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    Auf den Spuren des chinesischen Postbotenproblems
    Nov18

    Auf den Spuren des chinesischen Postbotenproblems

    Im Rahmen der Berufsorientierung bietet die Fachkonferenz Mathematik den Schülerinnen und Schülern der Mathematik-Leistungskurse unter anderem einen Besuch an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an, um einen gezielten Einblick in ein Mathematikstudium zu bekommen. Aus diesem Anlass machten sich letzte Woche Herr Zohren mit seinem M-LK der Q2 im Gymnasium und Herr Klein mit seinem M-LK der Q1m im Berufskolleg auf den Weg zur Uni. Zunächst nahmen die beiden Leistungskurse an einer eigens für sie an diesem Tag organisierten Seminarveranstaltung zum Thema des „Chinesischen Postbotenproblems“ teil. Bei diesem Optimierungsproblem, welches auch in der Informatik im Bereich der Graphentheorie Relevanz hat, geht es um das Finden eines optimalen Weges, so dass bei minimalem Aufwand alle abzuarbeitenden Zwischenziele erreicht werden. Der Leiter dieses Seminars, Herr Prof. Dr. Schaedle, zeigte dies zunächst anschaulich an der Route eines Müllwagens auf, der die Straßen der Düsseldorfer Innenstadt abzufahren hat. Sogleich lernten die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen von Graphen, Knoten und Kanten und den dazugehörigen Adjazenzmatrizen kennen. Neben der anschaulichen Problemstellung konnten die Schülerinnen und Schüler auch viele Fragestellungen selber erproben und erarbeiten, so galt es z.B. verschiedene Graphen auf „Isomorphie“ zu untersuchen. Um jedoch auch einen Einblick in den Alltag eines Mathematikstudiums zu bekommen, war es Herrn Zohren und Herrn Klein wichtig, mit den Schülerinnen und Schülern auch noch an der Anfängervorlesung Lineare Algebra I im Anschluss an das Seminar teilzunehmen. Hier zeigte sich, welch hohes Tempo an der Uni vorgelegt wird und dass eine Vorlesung nicht mit Mathematikunterricht zu vergleichen ist, so wie die Schülerinnen und Schüler ihn bisher kennengelernt haben. Nach einer Dreiviertelstunde voll mit Propositionen, Lemmata und den dazugehörigen Beweisen über Untervektorräume, verließ man reizüberflutet den bis zum Anschlag gefüllten Vorlesungssaal. Die Anfängervorlesung Lineare Algebra ist nämlich nicht nur für Mathematikstudenten gedacht, sondern gehört auch zum Pflichtprogramm der Erstsemester in naturwissenschaftlichen Studiengängen wie z.B. Physik oder Informatik. Für die begleitenden Lehrer gab es auf dem Campus daher auch mehrfach ein Wiedersehen mit ehemaligen Lessing-Abiturienten. Als kleines Rahmenprogramm stand am Ende dieses Schnuppertages noch ein gemeinsamer Rundgang über den Campus der Heinrich-Heine-Universität inklusive eines Besuchs der Uni-Bibliothek und der Studienberatung...

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    „Be Smart – Don’t Start“: Rauchfreie Klassen gewinnen Preise
    Okt20

    „Be Smart – Don’t Start“: Rauchfreie Klassen gewinnen Preise

    Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten – das ist das Ziel der Aktion „Be Smart – Don’t Start“ („Sei schlau – fang nicht an“) der AOK Rheinland/Hamburg. In diesem Jahr wurde der Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der fünften bis zur neunten Klasse schon zum 17. Mal ausgetragen. Über 400 Schüler hatten kurz vor den Herbstferien in der Aula der Rudolf-Steiner-Schule einen Grund zum feiern – und das „Lessing“ konnte am 24.09.2014 gleich zwei der begehrten Preise mitnehmen! Während Herr Demming und die rauchfreie Klasse 6a sich über Karten für Fortuna Düsseldorf sowie über einen Geldbetrag von 50 Euro freuten, gewann die Jahrgangstufe 7b (Klassenleitung: Frau Horvacki und Herr von Issem) einen Tagesausflug zur Harry-Potter-Ausstellung im Kölner Abenteuermuseum „Odysseum“ und zusätzliche 125 Euro. Die Siebener konnten die Jury nämlich nicht nur durch ihre nachweislich rauchfreie Klassengemeinschaft überzeugen, sondern auch mit einem kreativen Kurzfilm zum Thema („It’s so cool to be uncool“), den die Englisch-AG unter der Leitung von Herrn Simon erstellte. Stadionmoderator André Scheidt moderierte die Abschlussveranstaltung, die einmal mehr gezeigt hat: Nichtrauchen lohnt sich, sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Preise, die man dabei gewinnen...

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    Lebendiges Gesundheitsprogramm: Kartoffelernte 2014
    Sep29

    Lebendiges Gesundheitsprogramm: Kartoffelernte 2014

    Eine Aktion im Rahmen des NRW Landesprogramms Bildung- und Gesundheit ein Beitrag von C. Deppe 24 Kinder der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie sechs Eltern folgten der Einladung zur Kartoffelernte auf den Hof zur Hellen. Das hat Spaß gemacht! Nachdem der erste Hunger mit Milch und Butterbrötchen gestillt war, ging es mit Schubkarren und Eimern auf den Kartoffelacker. In „null komma nix“ waren die Eimer voll, die Kartoffelsäcke gefüllt, die Kinder begeistert bei der Sache. Wobei sie unterscheiden mussten zwischen Kartoffeln für den menschlichen und solche für den „schweinischen“ Verzehr. Die zuletztgenannten lagen schon länger an der Oberfläche und hatten eine schwarze Unterseite, die „Guten“ der Sorte „Linda“ hatten die Kinder selber gerade aus der Erde geholt und waren daher rundum gelb und knackig. „In Polen bei der Oma ernten wir die Kartoffeln auch so“, erinnerte sich ein Junge an den letzten Aufenthalt im Land seiner Eltern. Auf dem Rückweg zum Hof sammelten alle begeistert eine ganze Schubkarre voller Kastanien, um sie später an die grunzenden Zeitgenossen zu verfüttern. Mittlerweile, über zwei Stunden waren bereits vergangen, stellten sich Hunger und Durst ein. Am Lagerfeuer bruzzelte das selbst zubereitete Stockbrot. Die selbst geernteten Kartoffeln wurden gekocht und dann mit leckerem Kräuterquark hungrig verzehrt. Da griff auch schon mal ein Vater beherzt mit spitzen Fingern in den Kartoffeltopf. Einige Kinder entpuppten sich als wahre Geschmacksexperten und erklärten differenziert den Unterschied der zwei Sorten Kartoffeln Linda und Rosa. „Die Gelbe schmeckt intensiver, die Schale ist dünner und man kann sie mitessen, bei der rosaferbenen Kartoffel schmeckt mir die Schale überhaupt nicht“, erläuterte z. B. ein Junge der Bäuerin Frau Wamsler. „Mein Vater hatte in Marokko auch einen Bauernhof“ erzählte ein Mädchen angesichts der Esel, Hühner und Kühe auf dem Hof. Wie schön, dass nun auf diese Weise das Mädchen Bauernhof-Erfahrungen machen kann, die es als Stadtkind in seinem Alltag sonst nicht erlebt. Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Tüte der selbst geernteten Kartoffeln mit nach Hause. Und dann gings ab mit dem Bus Richtung Schule. Wieder mal rotwangig und mit glänzenden Augen. Es ist doch gar nicht so schwierig, Kinder glücklich zu machen! Den Eltern möchten wir für ihr Engagement danken. Sie waren es, die die Stecken für das Stockbrot schnitten, das Lagerfeuer entfachten und bewachten, die Kartoffeln kochten, Frau Melka gilt der Dank für die Zubereitung des Stockbrotteiges. Bei Frau Wamsler vom Hof zur Hellen möchten wir uns wieder für die kompetente agrarwirtschaftliche und pädagogische Betreuung bedanken. Und natürlich danken wir der Sarah-Wiener-Stiftung, die die Hoffahrten durch ihre finanzielle Unterstützung überhaupt erst ermöglicht.   Weitere Bilder in der Galerie: [Als Diaschau...

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    In Erinnerung an den ehemaligen Lessing Schüler Joachim Fuchsberger
    Sep13

    In Erinnerung an den ehemaligen Lessing Schüler Joachim Fuchsberger

    Er war nach eigenen Angaben sicher nicht der beste Lessing Schüler aller Zeiten, aber mit Sicherheit war er einer der prominentesten: Mit 87 Jahren ist der Schauspieler und Moderator „Blacky“ Fuchsberger gestorben, der von 1939 bis 1945 Schüler am Lessing-Gymnsium* war. Seine Schulzeit war geprägt durch Kriegserfahrungen, aber auch durch ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Lehrern, wie er in einem Interview mit der Schülerzeitung „Lessingpalette“ von 1971 betont. Am 21.11.1970 hatte der Fimstar mit einer Entourage von Reportern noch einmal seine „alte Penne“ besucht und dabei ehemalige Schulkameraden getroffen. Auch der damaligen Schülerzeitung gab er bereitwillig Auskunft über seine Schulzeit und seinen Werdegang. Ganz im Sinne des Zeitgeistes, aber auch in der kritisch hinterfragenden Tradition Lessings mokierten sich die Schülerzeitungsredakteure trotzdem über den Besuch: „Wer sich jedoch davon etwas Besonders versprach, wurde kläglich enttäuscht“, heißt es da. Kritisiert wurde, dass die Medien schon damals den Besuch in eine „Fuchsberger-Show“ umwandelten, bei der die Schule eigenlich nur als historische Kulisse diene. Fuchsberger sellbst nahm solche Kritik nicht nur gelassen, er sah in der Rebellion sogar eine Pflicht und ein Privilleg der Jugend: Die Jugend habe das Vorrecht, „zu kämpfen um alle möglichen Dinge, zu protestieren und neue Wege zu suchen“, betont er im Interview mit den Schülern von 1970 und fügt sellbstironisch hinzu: „Das schleift sich dann, wie man ja an uns sieht, alles ein bisschen ab.“ Der Originalartikel aus der „Lessingpalette“ Nr. 37 vom Februar 1971 steht hier zum Download bereit: Fuchsberger Interview lp 37 vom Febr1971.   * Der historischen Genauigkeit halber muss erwähnt werden, dass das Lessing-Gymnasium damals zwar schon den Namen Lessings trug, aber unter der Bezeichnung Oberschule geführt...

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