Augusta Treverorum 15.11.-17.11.2019

    Die Gruppe vor dem Trierer Dom

    Nur wenige Minuten nachdem die „Franzosen“ im Thalys den Düsseldorfer Hauptbahnhof Richtung Paris verlassen haben, sind Herr Wasserfuhr und Frau Schneider am selben Gleis mit insgesamt zwölf Schülerinnen und Schülern der Kurse EF L6 und Q1 L0 über Koblenz nach Trier zu einer dreitägigen Studienreise in die Augusta Treverorum gefahren.

    Auf dem Programm standen die Besichtigung großer antiker Bauwerke. So haben wir uns das Amphitheater, die Konstantinbasilika (leider nur von außen), die Porta Nigra und den Trierer Dom angesehen. Von langer Hand geplant haben die Schülerinnen und Schüler Referate übernommen und ihre Kameraden durch die Bauwerke geführt.

    Auf den Spuren der Baugeschichte der Porta Nigra

    Eine gebuchte Stadtführung hat einen Überblick über die Wichtigkeit des Standortes Trier für die römischen Kaiser gegeben. So ist Trier schließlich die älteste Stadt Deutschlands. Vertieft wurde der Überblick auch durch eine Führung im Rheinischen Landesmuseum. Am Samstag Abend hat die Reisegesellschaft im „Domstein“ diniert und römische Gustationes verspeist. Auf der Speisekarten standen verschiedene Fleischsorten in Pflaumensauce und Gemüse nach römischer Art gewürzt. Zum Nachtisch wurden eine Patina auf Birnen serviert. Gewöhnungsbedürftig war für den Gaumen der für die Süßspeise ungewöhnliche Pfeffer, der obenauf zugegeben wurde. Die Schülerinnen und Schüler fanden das Essen im Keller des Restaurants, dekoriert mit antiken Reliquien, ungewöhnlich, aber lecker und haben keine Reste übrig gelassen.

    Die Gruppe auf dem Areal der Kaiserthermen in Trier

    Am Sonntag war „Badetag“. Das letzte Referat übernahmen die vier Schülerinnen und Schüler der EF.  Sie führten durch die Kaiserthermen. Auch konnte die Gruppe einen Blick auf die Thermen an Viehmarkt und in die Barbarathermen werfen. Zuletzt haben wir die Römerbrücke mit ihren antiken Fundamenten bestaunt bevor es zurück zum Bahnhof und nach Hause ging. Bei kalten Temperaturen haben wir drei sehr schöne Tage mit interessierten Lateinern erlebt. Erst als wir in den Zug nach Hause gestiegen sind, fing es zu regnen an. Schön war`s!

    Ein Blick in die Thermen am Viehmarkt

    Die Sonne hat auch geschienen – im Kreuzgang zwischen Trierer Dom und Liebfrauen