Praktika

    Praktika am Lessing-Gymnasium in der Sekundarstufe I

    Am Lessing-Gymnasium werden vielfältige praktische Erfahrungen mit der Berufswelt angeboten, um den Schülerinnen und Schülern schon früh eigene Eindrücke von der Berufswelt zu ermöglichen und damit sie Informationen zu verschiedenen Berufen und Berufsfeldern erhalten.

    Girls Day 27.03.2014Bereits in der Jahrgangsstufe 8 nehmen alle Schülerinnen und Schüler am Girls‘ Day/Boys‘ Day teil, um einen Tag lang erste Erfahrungen in einem Beruf sammeln zu können. Der Girls’ Day ist ein von vielen deutschen Unternehmen angebotender Aktionstag, der die immer noch wirksamen „klassischen“ Rollenmuster bei der Berufswahl umdrehen möchte: Mädchen werden annimiert, technische und naturwissenschaftliche Berufe auszuprobieren, Jungen sammeln Erfahrungen im z.B. sozialen, pädagogischen oder pflegerischen Berufsfeld. Der Tag soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen und Jungen für Berufe zu interessieren, in denen ein höherer Männeranteil gesellschaftlich wünschenswert wäre wie bei Kindergärtnern oder Grundschullehrern.

    In der Klasse 9 findet dann die Berufsfelderkundung statt, die als dreitägiges Kurzzeitpraktikum abgehalten wird.

    Girlsday1In der Jahrgangsstufe EF folgt dann das zweiwöchige Betriebspraktikum.

    Die Schülerinnen und Schüler sollen hierbei in einem Betrieb und Beruf ihrer Wahl arbeiten und konkrete Erfahrungen in der Berufswelt sammeln können.  Um die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, sind sie dazu angehalten, sich selbstständig für einen Praktikumsplatz zu bewerben.

    Wirtschaftsunterricht begleiten die Vor- und die Nachbereitung des Praktikums. Es wird ein Praktikumsbericht geschrieben, der bewertet wird und im Zeugnis Erwähnung findet.

     

    Praktika am Lessing-Berufskolleg

    Praktikum  im Ausbildungagang zum Freizeitsportleiter

    Das Praktikum im Bildungsgang Freizeitsportleiter sollte berufsorientiert

    gewählt werden, deshalb findet es auch erst in der Qualifikationsphase statt. Für die beiden Wochen vor den Herbstferien in der Q1 sollten die Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang sich einen sport- oder gesundheits- oder pädagogisch-orientierten Praktikumsplatz selbstständig suchen. Je nach individuellem Interessenschwerpunkt bieten sich z.B. Berufsfelder in der medizinischen Rehabilitation und Pflege oder im sportökonomischen Bereich oder sportpädagogische Berufe an.

     

    PRAKTIKA  IM  BILDUNGSGANG BIOLOGISCH-TECHNISCHE(R) ASSISTENT(IN) –  AHR

    Im Rahmen der Ausbildung zur/zum Biologisch-technischen Assistent(in) sind neben den schulinternen praktischen Einheiten im Fachunterricht Biologie und Chemie, Biologietechnik und Fachpraxis außerschulische Biokolleg2Praktika vorgeschrieben.

    Je eine Praktikumseinheit ist in der Jahrgangsstufe 12 (Q1) und  am Ende der Jahrgangsstufe 13 (Q2) nach dem Abitur vorgesehen.

    In der Jahrgangsstufe Q1 absolvieren die Schülerinnen und Schüler des Bildungsganges ein dreiwöchiges Betriebspraktikum im Bereich der Herbstferien sowie einen Versuchstierkundekurs im Umfang von 40 Wochenstunden an der Heinrich-Heine-Universität. Der Kurs besteht aus einem Vorlesungs- und einem praktischen Teil und schließt bei erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat ab.

    Nach dem Abitur folgt ein zehnwöchiges Betriebspraktikum mit anschließendem zweiwöchigem Blockunterricht.

    Praktikumsstellen werden nicht von der Schule gestellt oder vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich eigeninitiativ bewerben.

    MatheInfPRAKTIKA IM BILDUNGSGANG MATHE / INFORMATIK

    Im zweiten Oberstufenjahr, normalerweise in den beiden Wochen nach den Herbstferien der Q1, findet das Berufspraktikum des Berufskollegs statt.

    WO?

    Im Bildungang Mathe/Informatik z.B.

    •  mit GPS und Theodolit im Gelände unterwegs oder am Reißbrett bzw. vorm CAD-Programm als Landvermesser
    • beim Reparieren von Netzproblemen bei Kunden einer Netzwerkfirma
    • beim EDV-Support in einem Großbetrieb, um die Probleme der Angestellten mit ihren Computern am Telefon oder vor Ort zu lösen und notfalls auch mal einen PC neu einzurichten
    • beim Webdesign oder Erstellen eines kleinenWerbespiels für eine Werbeagentur
    • im Serverkeller und Büro einer Wach- und Schließgesellschaft, die sichere Datenspeicherung anbietet
    • bei einer der bekannten Maschinenbau-Firmen für die Softwaresteuerung von Fertigungsanlagen
    • bei einem der vielen mittleren, kleinen und kleinsten EDV-Berater und Softwareunternehmen, die für ihre Kunden Programme schreiben, anpassen und installieren
    • im Rechenzentrum einer Kaufhauskette, Versicherung oder eines größeren Unternehmens
    • beim Löten von Hardware und Programmieren von Platinen für die Medizintechnik
    • in einem kommunalen Rechenzentrum oder beim Erstellen von Abrechnungssoftware für Krankenhäuser
    • in einem Uni-Institut für die Messwerterfassung bei Versuchen, Mitarbeit in der Mathematik, physikalischen Untersuchungen oder bei der Betreuung des EDV-Angebots für Studenten
    • bei einem Anbieter von Computerzubehör zum Erfassen und Testen von Versandrückläufern und Reklamationen
    • in einer Firma, die an Kassensystemen mit RFID-Erfassung arbeitet
    • in Forschungsstätten, bei der (Fern-)Wartung von Telekommunikationseinrichtungen oder Verkehrsanlagen, in Logistikzentren oder bei der Datenbankwartung von Reisebürodienstleistern …

    .. die Liste der Praktikumsstellen ist ebenso lang wie vielfältig, werden heute Computer doch fast überall eingesetzt, weswegen Fachleute für die nötigen Programme, die Wartung von Soft- und Hardware und die Anpassung an die vielen verschiedenen Aufgaben gebraucht werden.

    Tipps für die Bewerbung

    Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler finden ihre Praktikumsstelle selbst – oft führten Gespräche mit Eltern, deren Bekanntenkreis oder Nachbarn zu möglichen Einsatzstellen; Auch unser Berufsberater der Agentur für Arbeit bietet vielfältige Informationsmöglichkeiten an. Auch das Suchen und das Bewerben sollen ebenfalls geübt werden! Dabei sollten die Stellen in Düsseldorf oder der mit höchstens halbstündiger Fahrt erreichbaren Umgebung liegen, damit Besuche und Betreuung durch Lehrerinnen und Lehrer möglich ist.

    Bitte sucht vernünftig – schließlich bietet das Praktikum die Chance, künftige Arbeitsbereiche erstmals kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen (deshalb bitte das Praktikum nicht im Betrieb der Tante machen, wo man schon alles kennt und ohnehin immer mal aushilft). Und wenn gelegentlich das in einem von zwei oder drei angepeilten Berufsfeldern abgelegte Praktikum zu der Erkenntnis verhilft, dass man hier später nicht arbeiten will, ist auch schon viel gewonnen. Auch wenn es natürlich schöner ist, noch als Student im Praktikumsbetrieb nebenher jobben zu können und direkt die berufliche Zukunft gefunden zu haben.

    Fast alle Praktikanten loben nachher, dass sie richtig mitarbeiten durften, von den übrigen Mitarbeiten praktisch als Kollegen behandelt wurden, und z.B. jetzt in einem fertigen, vielfach eingesetzten Gerät oder Programm ein paar Zeilen ihres Codes stecken. Deshalb bitte sinnvoll und gezielt bewerben, darauf  hinweisen, dass man nicht Praktikant aus der Klasse 9 ist (der meist nur zusehen darf), sondern eigene Interessen und Fähigkeiten einbringen wird und immerhin z.B. schon eineinhalb Jahre Mathematik- und Informatik-Leistungskurs absolviert hat oder — wenn es nicht um ein Praktikum für den Bereich Abitur mit Mathematik/Informatik, sondern z.B. um ein Praktikum für kommende Freizeitsportleiter(innen) geht — man Kenntnisse z.B. in Sportmethodik- und Didaktik mitbringt.