Fahrtenprogramm

Klassen- und Studienfahrten gehören zu den Höhepunkten eines Schuljahres und sind fester Bestandteil des pädagogischen Gesamtkonzeptes am Lessing-Gymnasium und Lessing-Berufskolleg.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADie erste Fahrt (Kennenlernfahrt) der Schullaufbahn am Lessing-Gymnasium führt die Kinder der fünften Klassen für zwei bis drei Tage in die nähere Umgebung (z.B. Essen Baldeney). Die fünftägige Naturerlebnisfahrt in der sechsten Klasse ist als Wander- und Radtour angelegt und geht meist nach Borkum.

SpeikbodenDie Skifahrt findet dann in den achten Klassen in der Regel im März im Ahrntal in Südtirol statt. Im Skigebiet Speikboden lernen die Jugendlichen Skifahren, die Bergwelt und manchmal auch sich selbst (besser) kennen.

Für alle Schüler und Schülerinnen bildet die Abschlussfahrt der Q1 einen Höhepunkt der Oberstufe: Die Fahrt ist als Studienfahrt mit Bezug zum jeweiligen Lernprofil / Bildungsgang angelegt, das Reiseziel wird von den Beteiligten gewählt.

Die Ausbildung zum Freizeitsportleiter am Lessing-Berufskolleg umfasst noch zwei weitere Ausbildungsfahrten: Das Skipraktikum in der Einführungsphase (Ahrntal, Südtirol) dient nicht nur dem Kennen- und Skifahrenlernen, sondern beinhaltet auch schon die ersten Lehrpraktika für die Schülerinnen und Schüler.

SurferBestandteil der Ausbildung ist außerdem eine Wassersportfahrt, die in der Regel nach Südfrankreich oder nach Italien führt. Hier lernen die Teilnehmer Sportarten kennen, die weder in der heimischen Sporthalle noch im Schwimmbad erlernt werden können. Diese Fahrt kann auch von Leistungskurs Sport im Lernprofil 3 als Abschlussfahrt der Q1 durchgeführt werden.

Im Ausbildungsgang Mathe/Informatik des Berufskollegs kann in der Q1 eine mehrtägige Studienfahrt mit straffem „Politikprogramm“ nach Berlin durchgeführt werden, die bisher zum Großteil von Europäischen Akademie finanziert wurde. Ähnliche Angebote gibt es z.Z. auch für die Geschichtskurse des Gymnasiums.

Unabhängig vom Fahrtenprogramm finden regelmäßig Austauschfahrten der Sprachkurse zum Beispiel nach Paris oder Belgien statt. Weitere Angebote (z.B. Spanienfahrt) sind in Planung.

Klassenfahrten: Warum eigentlich? (Bitte anklicken)

 

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Klassenfahrten: Warum eigentlich?

Klassenfahrten vermitteln den Jugendlichen Erfahrungen und Erlebnisse, die sie im Schulalltag und auch in der Freizeit nicht machen oder nicht machen können.

Zu den Klassenfahrten gehören durchaus physische und psychische Herausforderungen, die es für jeden einzelnen Teilnehmer zu bestehen gilt und die ihn/sie in der Entwicklung seiner/ ihrer Persönlichkeit voranbringen können.

Klassenfahrten und Studienfahrten sollen themenorientierte Schwerpunkte aufweisen, z.B. kulturell, sportlich, künstlerisch usw..

Das Erleben der Gemeinschaft und das gemeinschaftliche Handeln sollten wesentliche Schwerpunkte aller Fahrten bilden. Durch ihre altersangemessene Beteiligung an der Planung und durch entsprechende Impulse der Lehrkraft wird den Schülerinnen und Schülern ihre Mitverantwortung für das Gelingen oder das Misslingen der Klassenfahrt eindrücklich vor Augen geführt. Die gemeinsame Vorbereitung der Klassenfahrt ist fester Bestandteil des Jahreszeitplanes der jeweiligen Klassenstufe. Bei der Detailplanung sind Schüler und Lehrkräfte mit ihren Vorstellungen und Vorschlägen maßgeblich beteiligt bzw. werden um ihre Mitarbeit gebeten.

Solche Veranstaltungen und Aktivitäten sollen bevorzugt geplant werden, bei denen die Schüler selbst tätig werden können (z.B. Sport, gemeinsam komplexe Aufgaben lösen, Selbstverpflegung organisieren, das Selbstwertgefühl stärken, Teamfähigkeit trainieren, Verantwortungsbewusstsein entwickeln, Verlässlichkeit erproben usw.).

Auch bei Studienfahrten sollen die Schülerinnen und Schüler an der inhaltlichen Programmplanung beteiligt werden (z.B. vor der Fahrt Erstellung von Referaten oder einer Broschüre, in der alle Besuche, Besichtigungen, Aktivitäten usw. in Text und Bild angemessen aufgezeigt werden („Fremdenführer“).

Regeln und Verabredungen für das Zusammenleben während der Fahrt werden vorher gemeinsam aufgestellt und für Verbindlichkeit (ggf. auch Sanktionen) gesorgt.

Die Lerngruppen erarbeiten eine eigenständige Dokumentation ihrer Klassen- oder Studienfahrt, die für eine schulinterne (auch die Homepage), mindestens aber klasseninterne Präsentation geeignet ist. Für Unterrichtsgänge gelten prinzipiell die entsprechenden oben ausgeführten Aussagen.