Das Lessing in ARD und WDR als Beispiel für modernen Schulsport

Im Rahmen der ARD- Themenwoche zum Schulsport wird das Lessing-Gymnasium als eine der drei Sportschulen im Land NRW vorgestellt. „Hier wird Sport sehr ernst vermittelt, auch nach neusten Richtlinien. Aber Spaß darf das Ganze trotzdem machen“, moderiert Annika Begiebing den Beitrag in der WDR-Lokalzeit vom 29.11.17 an.

Herr van den Berg (Sportschulkoordinator) erkärt darin die Besonderheiten einer Sportschule: „Sechs Stunden Schulsport in den Jahrgängen fünf, sechs und sieben, es sind immer zwei Lehrer im Sportunterricht anwesend und ein Trainer, es wird eine Talentsichtung und Talentförderung betrieben“. Und das mit großem Erfolg in vielen Sportarten.

Trotzdem ist das Lessing keine Kaderschmiede alter Schule: „Sportzeit ist Bewegungszeit“! Vormachen – nachturnen, das war vorgestern. In seinem Sportunterricht bremst der Sportlehrer B. von Issem übertriebenen Ehrgeiz auch schon mal ein bisschen aus. Für ihn ist Sport ein Mittel zur Selbstbelohnung und soll in erster Linie den Kindern guttun. Wenn man die Bilder sieht, glaubt man ihm das sofort. Gezeigt wird Parcours, der moderne Gegenentwurf zum klassischen Zirkeltraining! (Für die Jüngeren: Zirkeltraining war früher der Teil der Sportstunde, bei dem der Medizinball und die Sprossenwand als Folterwerkzeuge zum Einsatz kamen).

Aber auch die Gemeinsamkeiten mit „normalen“ Gymnasien sind Thema im Beitrag. Da steht für alle Lessing-Atlethen wie für jeden anderen Gymnasiasten am Ende das Zentralabitur mit den klassischen Bestandteilen aus Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Deshalb betont M. van den Berg: „Uns fehlt keine Minute in einem anderen Fach. In jedem anderen Fach wird ganz normal nach Lehrplan unterrichtet“.

Das Ansehen lohnt sich! Hier der Link zum Beitrag: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-1460.html(ca. ab Minute 21).

Autor: Schulte

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