Exkursion Müllverbrennungsanlage

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    Bei unserer Exkursion am 17.11.2014, haben wir einen Besuch bei der MVA Düsseldorf gemacht. Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses „Ökologie“ sowie als begleitender Lehrer Herr Zohren.

    Zuerst wurde uns ein kurzer Film über die Müllverbrennungsanlage (MVA) Düsseldorf vorgeführt und im Anschluss daran wurden uns von Herrn Berghahn, einem Mitarbeiter der Stadtwerke, die verschiedenen Anlagen der MVA Düsseldorf gezeigt.

     

    Die MVA der Stadtwerke Düsseldorf liegt im Stadtteil Flingern. Sie ist seit den 65er Jahren ein Bestandteil der Düsseldorfer Müllentsorgung. Die MVA Düsseldorf besteht aus einem Müllbunker, einer Walzenrostfeuerung, einem Wärmetauscher und der Rauchgasreinigung. Ca. elf Prozent des in Düsseldorfer Haushalten genutzten Stroms und ungefähr 20 Prozent des Wärmebedarfs der Düsseldorfer Innenstadt werden mit der Energie aus der Müllverbrennungsanlage in Flingern gedeckt. Damit die Luft rein bleibt, verfügt die MVA über eine Anlage zur Reinigung der Rauchgase, die vier Stufen enthält. Diese vier Stufen sind die Entschwefelung, der Staubfilter, die Reinigung über Aktivkohle und die Entstickung. Nach dieser vierstufigen Reinigung können die Abgase über den Kamin ausströmen. Im Labor der MVA werden Abfallanlieferungen analysiert. Der größte Teil des Abfalls gelangt durch das Tochterunternehmen AWISTA in die MVA. Dort arbeiten ca. 165 Mitarbeiter/innen, die dafür sorgen, dass jährlich ungefähr 450 000t Restmüll umweltgerecht entsorgt werden. Die Müllfahrzeuge werden vor dem Abkippen und bei der Ausfahrt gewogen und so wird die angelieferte Abfallmenge für die Rechnungen an die Anlieferer bestimmt. Der Müllbunker ist ca. 13000 Kubikmeter groß und der Müll gelangt über die 6 Abladestellen dorthin. In diesem Müllbunker gibt es 3 Kräne (mit einer jeweiligen Tragkraft von je fünf Tonnen), die den Müll von dort in die Kessel befördern. Im Bunker wird der Abfall umgeschichtet, damit die Temperaturen im Kessel möglichst gleich bleiben. Einmal jährlich werden alle sechs Kessel kontrolliert und bei Bedarf ausgetauscht. Die bei der Verbrennung anfallende Wärme wird im nahen Heizkraftwerk Flingern zur Erzeugung von Strom und Fernwärme genutzt.

     

    (Text von Bnar Suleiman, Klasse 9c)